Entspannung und innere Balance bei Parkinson

Es gibt eine Reihe von Begleittherapien, bei denen wissenschaftlich zwar nicht durchweg belegt ist, dass sie Wirkung auf parkinsonspezifische Symptome entfalten, die von Parkinsonpatienten aber immer wieder als hilfreich genannt werden: Feldenkrais etwa, die Petö-Therapie, die Hora-Methode, Trampolin-Springen – oder auch fernöstliche Methoden wie Reiki (hier wird durch sanftes Auflegen der Hände Energie übertragen). Oft begibt man sich mit diesen Therapieformen auf die Wege zum Selbst, bei denen es darum geht, Atmung, Körperhaltung und Bewusstsein zu verknüpfen und auf diese Weise letztlich Körper, Geist und Seele auf harmonische Weise zu verbinden. Wichtig ist, ein gutes Verhältnis zu seinem eigenen Körper zu entwickeln, zu haben; eine Verbindung herzustellen zwischen Geist, Seele, Verstand und dem Organismus; immer wieder in sich Hineinzuhorchen und zu wissen: „Was kann ich mir zumuten, was tut mir gut?“

Die hier aufgeführten Wege zur Entspannung und inneren Balance sind jene, für die sich mit Blick auf die Parkinson-Erkrankung oder andere neurodegenerative Störungen noch am ehesten Evidenzen oder (ansatzweise) Belege für therapeutischen Nutzen finden lassen. Die imEinzelnen aufgeführten Aktivitäten sind daher nicht als abschließende Liste zu verstehen. Da die Hilde-Ulrich-Stiftung auf diesem Gebiet fördernd aktiv ist, versteht sie es nicht zuletzt auch als ihre Aufgabe, stets nach neuen Formaten solcher Couleur Ausschau zu halten. Bei entsprechend gebotener wie zu fordernder Fundierung wird sie diese dann auch vorstellen.

Eine Auswahl an Therapien zur Entspannung und inneren Balance

Feldenkrais-Methode

Lachyoga

Muskelentspannung nach Jacobsen

Jin Shin Jyutsu

Massagen

Weitere nicht-medikamentöse Therapien