Sporttherapien bei Parkinson

Bewegung ist in den allermeisten Fällen ein entscheidender Baustein für eine positive Gestaltung des weiteren  Krankheitsverlaufs.

Die geringsten Hürden „dranzubleiben“ bieten vor allem sportliche Aktivitäten im klassischen Sinne oder die daraus abgeleiteten Sporttherapien im engeren. Denn – und eben das betonen Forscher wie Ärzte immer wieder – jene sind alltagsnah; sie knüpfen am alltäglich Gewohnten oder Bekannten an. Dabei ist es zunächst einmal egal, ob es sich nun um Radfahren handelt, Wandern, Tanzen, Laufen oder für Fortgeschrittene um Paddeln bis hin zu Boxen und Reiten – diese Letztgenannten wie manch andere explizit in einer auf Parkinson oder neurodegenerativ Erkrankungen therapeutisch zugeschnittenen Form.

Hauptsache man bewegt sich. Unabhängig jedoch davon, ob man nun lieber joggt, zum Karate geht oder Tischtennis spielt: Mit dem Training ist so zeitig wie möglich im Krankheitsverlauf zu beginnen. Und es gilt, dieses ebenso fest wie realistisch im täglichen Rhythmus oder den wöchentlichen Routinen zu verankern.

Etliche Forscher plädieren zudem für kombinierte Aktivitäten, für einen Mix aus Gleichgewichts- und Ausdauertraining. Damit nicht genug. Der ultimative Anspruch ist, auch noch den Geist mit anzuregen, etwa indem man beim Strampeln auf dem Fahrradergometer Nachrichten liest oder sieht. Gelingt auch dies, dann ist das Optimum eigentlich erreicht: eine steigende körperliche Leistungsfähigkeit, begleitet von sich verbessernden oder zumindest stabilisierenden kognitiven Fähigkeiten.

Eine Auswahl an Sporttherapien

Fahrradfahren

Bogenschießen

Tanzen

Hippotherapie/ Therapeutisches Reiten

Weitere nicht-medikamentöse Therapien