Krankengymnastik bei Parkinson

Die Physiotherapie orientiert sich bei der Behandlung an den Beschwerden und den Funktions- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten. Sie nutzt vor allem manuelle Fertigkeiten des Therapeuten, gegebenenfalls ergänzt durch natürliche physikalische Reize (z. B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) und fördert die Eigenaktivität (koordinierte Muskelaktivität, sowie die bewusste Wahrnehmung) des Patienten.

Warum Physiotherapie bei Parkinson hilft?

Speziell für neurologische Erkrankungen wie Parkinson, MS u. a. hat sich die Krankengymnastik nach dem Bobath-Konzept bewährt. Sie geht speziell u.a. auf Lähmungen, Störungen des Muskeltonus (Krämpfe = Spastiken) und erworbene Hirnschäden durch Schlaganfall, Unfall usw. ein.

Die Methode

Die Behandlung ist an die Beschwerdesituation des Patienten angepasst. Dabei zielt die Behandlung einerseits auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. Muskelaufbau und Stoffwechselanregung), andererseits auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des Organismus (Dysfunktionen/Ressourcen) und eigenverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper ab.

Kosten

Die Kosten für diese wichtige Therapiemaßnahme werden normalerweise von den Krankenkassen übernommen. Ein guter Neurologe ist u.a. daran zu erkennen, dass er nach Erlernung der Übungen mit ausgebildeten Krankengymnasten möglichst eigene regelmäßige tägliche Anwendung. Grundsätzlich gilt: „Bewegung ist Nahrung für das Gehirn“!

Weiterführende Informationen

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