Nordic Walking mit Morbus Parkinson

Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention empfiehlt Nordic Walking als für Parkinson Patienten sehr geeignete Sportart. Durch das Training können Gleichgewicht, Haltungsstabilität und Ganggeschwindigkeit verbessert werden. Gleichzeitig nahmen die Aktivitäten des täglichen Lebens zu und das emotionale Wohlbefinden besserte sich, wie Studien zeigen. Nordic Walking ist auch für unsichere Patienten, die zu Gleichgewichtsstörungen und unter einer Gangunsicherheit sowie Sturzangst leiden, eine gute Möglichkeit zu sportlicher Betätigung zu finden. Insbesondere da die Stöcke einen hohen Sicherheitsaspekt für das Bewegen im Freien darstellen. Für diese Patienten ist die Sportart besonders sinnvoll. Für Parkinson-Erkrankte, die gut laufen können, ist schnelles Gehen oder Joggen zu empfehlen, wenn aus medizinischer Sicht keine Kontraindikationen bestehen.

Warum Nordic Walking bei Parkinson hilft?

Nordic Walking ist optimal r Menschen mit Haltungsproblemen geeignet. Durch die rhythmische Bewegung fördert es außerdem die aufrechte Haltung, die gerade bei Morbus Parkinson sehr wichtig sind. 

Die Methode

Studien zeigen, dass bereits 2 x wöchentliches Nordic Walking Training à 60 Minuten ein sehr effektives Training für Parkinson Erkrankte ist. Empfohlen wird zu Beginn eine Trainingsstunde mit einem Nordic Walking Trainer. Nordic Walking ist zwar leicht erlernbar und durchführbar. Mit einer Trainingsstunde lernt man jedoch gleich zu Beginn den richtign Umgang mit den Stöcken. 

Kosten

Einmalig: Sie benötigen gute Nordic Walking Stöcke (bereits ab 40 Euro) und Trainingskleidung. Einführungskurse sowie regelmässige Walking-Kurse können Sie bei jedem Sportverein buchen. Die Kosten sind daher eher gering.

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