Yoga für Parkinson-Patienten

Yoga ist eine über 3500 Jahre alte aus Indien stammende Lehre, Methode oder gar Weltanschauung, die sich mit der Gesamtheit des Menschen beschäftigt. Yoga verbindet Körper, Seele und Geist zu einer Einheit, die dem Menschen gut tut. Diese neu empfundene Harmonie gibt einem die Chance, sich von inneren und äußeren Zwängen zu befreien und seine persönliche Freiheit zu finden. Yoga umschreibt also grundsätzlich einen Weg zur Selbsterkenntnis, wobei es verschiedene Formen gibt, die sich in Philosophie und Umsetzung voneinander unterscheiden.

Warum Yoga bei Parkinson hilft?

Der Einfluss eines regelmäßigen Yoga-Programms auf die Befindlichkeit von Parkinsonpatienten ist wissenschaftlich immer wieder getestet worden. Deutlich erkennbar ist, dass die Übungen das eigene Körpergefühl verbessern, die Muskulatur stärken und dehnen, Ausdauer und Gleichgewicht schulen, Verspannungen lösen und die Angst zu fallen reduzieren.
Yoga wirkt vor allem gegen Depressionen, fördert innere Ruhe und Ausgeglichenheit, stärkt damit u. a. die Widerstandskraft gegen Stress, schult Durchhaltevermögen und Konzentration, verbessert insgesamt die Lebensqualität.

Weitere Therapien für ein muskelstimulierendes Ganzkörpertraining